Mit Schwarmintelligenz in neue Tiefen

05.08.2015

Bentwisch, 27.07.2015 

Am letzten Tag seiner traditionellen Sommertour besuchte Ministerpräsident Erwin Sellering die ENITECH GmbH und informierte sich bei einem Firmenrundgang über die hier mit neusten, innovativen Unterwassertechnologien entwickelten Tiefsee-Tauchroboter. Begleitet wurde er vom Landtagsabgeordneten des hiesigen Wahlkreises Jochen Schulte.

„Druckneutrale Unterwassersysteme“ sind ein globaler Wachstumsmarkt der maritimen Technik, der derzeit noch nicht im Fokus der Aufmerksamkeit steht. Grund genug für Ministerpräsident Erwin Sellering, bei dem jungen Unternehmen im Innovations- und Trendcenter Bentwisch Station zu machen. Geschäftsführer Dr. Carl Thiede lässt sich gern in die Karten gucken. „Wir verwenden für unsere Systeme eine weltweit einzigartige Technologie. Indem wir unsere sensiblen Baugruppen mit elastischen Kunststoffen vergießen halten die dem Druck bis in eine Tiefe von 6.000 m problemlos stand.“

Das erste autonome Tauchfahrzeug DORISalpha (Deep Ocean Research Intelligent System) hat den Test im Atlantic bereits bestanden Es ist das erste von mehreren AUVs, das im vom BMWi geförderten Verbundprojekt SMIS – „Subsea Monitoring via Intelligent Swarms“ von der ENITECH GmbH entwickelt und gebaut wurde. Grundlage dafür ist das über zehnjährige Knowhow und die Erfahrung aus mehreren Verbundprojekten auf dem Gebiet der Entwicklung druckneutraler Komponenten für die Meerestechnik.

Dem anschließenden Gespräch der Gäste mit Geschäftsführer Dr. Carl Thiede schloss sich auch der Oberbürgermeister der Stadt Rostock, Roland Methling und der Finanzsenator, Dr. Chris Müller an. Gemeinsam hoben die Gäste die hervorragenden Entwicklungsbedingungen in Rostock als Innovationsplatz für neue Meerestechnologien hervor. Diese gilt es zu nutzen, zu fördern und weiter auszubauen, um für Rostock und Mecklenburg-Vorpommern langfristig hochqualifizierte, zukunftssichere Arbeitsplätze zu schaffen.

Für Ministerpräsident Erwin Sellering ist der Besuch die Bestätigung, in der Förderung von Hochtechnologie richtig zu liegen. Denn natürlich sind die Enitech-Entwicklungen nur durch die Zusammenarbeit vieler Partner möglich – von der Universität Rostock, dem Karlsruher Institut für Technologie bis zur technischen Universität Berlin und dem Leibnitz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde. „Auch diese Zusammenarbeit ist ein tolles Beispiel für Schwarmintelligenz“, kommentiert Ministerpräsident Erwin Sellering seinen Besuch bei Enitech. „Solche komplexen Entwicklungen beherrscht man nur, wenn man miteinander arbeitet.“

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