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Geschichte DNS

2001

In dem vom BMBF geförderten Verbundvorhaben "DeepC aktiv autonomes Unterwassserfahrzeug für große Tauchtiefen" entwickelte die ENITECH GmbH gemeinsam mit Partnern das erste deutsche tieftauchende AUV "DeepC". In dem Verbundvorhaben war ENITECH verantwortlich für Energieerzeugungssysteme und Antriebsmotoren. Schnell stellte sich heraus, dass flüssigkeitskompensierte Systeme den Anforderungen nicht zufriedenstellend gerecht werden. Daraufhin startete Dipl.-Ing. Gerhard Körner, Geschäftsführer der ENITECH GmbH mit ersten Versuchen zu druckneutralen Systemen. Die damals gewonnenen Erfahrungen sind heute noch ein wesentlicher Bestandteil dieser Technologie. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen konnte ein erster druckneutraler Thrusterantrieb erfolgreich in Betrieb genommen werden.

2005

Nachdem die ENITECH GmbH ihre Aufgaben in dem Projekt "DeepC" erfolgreich abschließen konnten, wurde die Entwicklung der druckneutralen Technologie weiter vorangetrieben. Ihr großes Potential gegenüber herkömmlichen Druckkammersystemen und ölkompensierten Systemen zeigte eine hausinterne Machbarkeitsstudie.

Ein neues Projekt sollte den Nachweis erbringen, das sich die neue Technologie ganz ohne Druckhüllen in Unterwasserfahrzeugen einsetzen lässt. Die Idee eines vollkommen druckneutralen Fahrzeuges war geboren.

Während dieser Zeit verstärkte die ENITECH die Untersuchungen bezüglich druckneutraler Energiespeicher. Erste Versuche mit druckneutralen Lithium - Polymer - Akkumulatoren im hauseigenen Drucktank unter 600 bar lieferte vielversprechende Ergebnisse.

Parallel liefen weitere Versuche zum Aufbau druckneutraler elektronischer Baugruppen mit der Erkenntnis, dass sich selbst hochintegrierte Schaltungen wie Microcontrollerstrukturen sowie ganze Steuerungssysteme druckneutral gestalten lassen. 

2006

Das vom BMWi geförderte Projekt "Druckneutrale Systeme " startete unter der System­führung der ENITECH GmbH. Die Technische Universität Berlin (TUB) und das Leibnitz Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) konnten als Partner für die Zusammenarbeit gewonnen werden. Das Projektziel bestand darin, alle druckneutralen Komponenten in einem ersten Versuchsträger als Gesamtsystem zur Funktion zu bringen. Die Versuchsplattform erhielt den Namen "DNS Pegel". Alle druckneutralen Komponenten wurden einzeln im Drucktank unter 600 bar und später in der "DNS Pegel" als System ausführlich getestet. Die AUV- ähnliche Erpro­bungsplattform konnte die Machbarkeit eines vollständigen druckneutralen Unterwasserfahr­zeuges bei einer Vielzahl von Ostseeerprobungen beweisen.

Die Entwicklung und die Integration der druckneutralen Baugruppen lieferten der ENITECH GmbH wertvolle Erkenntnisse für die zukünftige Vermarktung von druckneutralen Systemen.

2008

Die konsequente Weiterentwicklung der druckneutralen Technologie in den Forschungspro­jekten führte zu weiteren Aufträgen für die Ausrüstung von AUV´s mit druckneutralen An­tieben und Elektronik.

2009

Erstmals konnte eine Tiefseeerprobung mit dem eigenen ROV-ähnlichem Versuchsträger "Pepe" in Zusammenarbeit mit dem IOW durchgeführt werden. Die "Pepe" war mit entspre­chender Energieversorgung, Steuerungssystem und elektrischen Antrieben ein vollständig druckneutrales System. Die Erkenntnisse, die unter realen Bedingungen der Tiefsee gewonnen werden konnten, führten zu einem Technologiesprung, der die Einsatzsicherheit von druckneutralen Systemen wesentlich steigern konnte. Weiterhin wurden wertvolle Erkenntnisse zum Einsatz solcher Systeme an vorhandener Ausrüstung von Forschungsschiffen wie beispielsweise Einleiterkabeln gesammelt.

Das Forschungsprojekt "Druckneutrale Systeme" wurde erfolgreich abgeschlossen.

Auf Empfehlung des BMWi und des Projektträgers Jülich startete das Folgeprojekt "Druck­neutrale Systeme Tiefsee" ebenfalls unter der Systemführung der ENITECH GmbH. Als weiterer Projektpartner konnte die EVOLOGICS GmbH zu dem bestehenden Team dazugewonnen werden.

2010

Die ENITECH GmbH nimmt eine Umstrukturierung in der Firma vor, um den wachsenden Geschäftsbereich Meerestechnik weiter auszubauen. Fortschreitende Entwicklungen im Bereich der druckneutralen Energiespeichertechnik ermöglichten der ENITECH GmbH die Erweiterung ihrer Produktpalette.

Im Rahmen des Projektes "Druckneutrale Systeme Tiefsee" wurde ein druckneutrales ROV (Remotely Operated Vehicle) mit TMS (Tether Management System) entwickelt, das den Namen "Erno" erhielt. Es sollte der Absicherung von Tiefseeerprobungen bis 6000 m dienen und ermöglichte dabei direkte Tests von druckneutralen Komponenten. Die Auswertungen und Bilder der ersten Tiefseeerprobung des Ernosystems im Atlantik bis 5000 m Tiefe in Zusammenarbeit mit dem IOW bestätigten das Potential der Technologie.

2011

Die ENITECH GmbH kann ihren Marktanteil als Zulieferer von druckneutralen Antriebskomponenten und Energieversorgungen für Unterwasserfahrzeuge weiter ausbauen.

Der schmerzliche Verlust des ERNO-Systems während einer Tiefseeerprobung führte im Rahmen des Verbundprojekts „druckneutrale Systeme Tiefsee“ zu der Bewilligung von Mitteln durch das BMWi zum Neubau des Systems (ERNO2), was die nationale Relevanz der Entwicklung druckneutraler Systeme unterstreicht. Die im Verbundprojekt „DNS Tiefsee“ entstandene vollständig druckneutrale AUV-ähnliche Erprobungsplattform PreToS konnte die ersten Erprobungen in Rekordzeit absolvieren.

2013

Das Verbundprojekt "DNS Tiefsee" wurde erfolgreich abgeschlossen. Es konnte die Funktionalität der druckneutralen Technologie auch für große Wassertiefen bis 6000 m nachgewiesen werden.

Mit zum Teil neuen Partnern beginnt ein neues Projekt: SMIS – Subsea Monitoring via Intelligent Swarms. Bis 2016 wird ENITECH für dieses Projekt zwei druckneutrale AUV’s und weitere druckneutrale Antriebe und Energieversorgungssysteme entwickeln, bauen und testen.

2014

Heute ist die Enitech GmbH als führender nationaler und internationaler Anbieter druckneutraler Systeme weiter auf Wachstumskurs.

Sie sieht sich neben der Rolle als Zulieferer von druckneutralen Antriebs-, Energieversor­gungs- und Fahrzeugführungssystemen auch als Entwickler ganzer Unterwasserfahrzeuge wie AUVs und ROVs, die durch die druckneutrale Technologie wesentliche Vorteile gegenüber konventionellen Unterwasserfahrzeugen aufweisen.

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